19.2. "Mittagessen mit Martin Schmitt und Co" von Kai Gemeinder

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Besuch im Olympischen Dorf

Einmal im Olympischen Dorf zwischen den Häusern der einzelnen Nationen entlang flanieren – für die Eistänzerin Dominique Dieck, den Judoka Moritz Belmann und mich ging dieser Traum heute in Erfüllung. Damit waren wir die ersten aus unserer Truppe, die Gelegenheit erhielten, jene olympische Dorfluft zu schnuppern, die jeder Athlet inhalieren möchte. Die Sicherheitsmaßnahmen sind enorm, drei Schleusen muss man passieren, bevor man schließlich drinnen ist. In Empfang genommen wurden wir von einem Mitarbeiter des DOSB, der uns eine exklusive Führung durchs Dorf gewährte. Als erstes machten wir einen Abstecher zu den Häusern, in denen die deutsche Delegation residiert. Dort trafen wir auf einen der drei Medienbeauftragten des deutschen Teams, Michal Schirp, der uns von den täglichen Abläufen seiner Arbeit berichtete. Der anschließende Spaziergang durchs Dorf, in dem es alles gibt, was man in einem Dorf zum Leben braucht, führte uns schließlich in die Mensa. Waren wir auf dem Weg dorthin bereits vielen Sportlern begegnet, war es doch dieser Ort, der unsere kleine Reisegruppe am meisten beeindruckte. Denn hier saßen die Olympiateilnehmer zu Hunderten beisammen. Wir aßen gemeinsam mit den Skispringern Schmitt, Uhrmann, Neumeyer und Co, die gerade erfolgreich ihre Qualifikation für das Springen von der Großschanze absolviert hatten, zu Mittag und Moritz hat sich auf seine Kanadaflagge Autogramme geben lassen. Ansonsten wären wir in unserer offiziellen Olympiabekleidung unter den anderen Athleten wohl gar nicht aufgefallen. Anschließend trafen wir noch Kathi Wilhelm, Andrea Henkel und Martina Beck, ehe wir das Dorf wieder in Richtung Rodelbahn verließen.

Skeleton_web

Dort erlebten wir spannende Skeletonwettbewerbe, wobei mich besonders freute, dass Anja Huber, eine ehemalige Jugendlager-Teilnehmerin von 2002, Bronze und meine Studienfreundin Kerstin Szymkowiak Silber für Deutschland holten.

Kai Gemeinder